In der vergangenen Woche fand der Auftaktworkshop für die Erprobung des SGH beim Erprobungspartner Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN Nds. Süd gGmbH in Göttingen im Rahmen des Weiterbildungskurses „Verantwortliche Pflegefachkraft“ statt. Bei den Teilnehmer*innen (TN) handelt es sich um angehende Führungskräfte in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen.

Nach der Begrüßung durch das Projektteam schloss sich als Erstes eine online durchgeführte, anonymisierte Befragung der TN an, in der es primär um Fragen zur Arbeitsbelastung und demografische Angaben ging (Nullmessung). Danach bekamen die Teilnehmenden eine Einführung in das Projekt Stressrekord sowie zur Bedeutung und zum Ablauf der Evaluation im Rahmen der Erprobung.

Im Gegensatz zur Erprobung bei der TWSD findet in diesem Kurs die Erprobung im Rahmen des Blended Learnings statt. Neben der Wissensvermittlung im Präsenzunterricht wird in dem Weiterbildungslehrgang auch die Lernplattform ILIAS genutzt, welche u.a. der Bereitstellung von Lerninhalten und der Organisation von Lernvorgängen dient.

Im weiteren Verlauf des Auftaktworkshops wurde den TN ihr Arbeitsplan für die Erprobung am 29. Oktober 2018 vorgestellt. So bearbeiten die TN  auf der Lernplattform zunächst ein Lernmodul zur Einführung in das Betriebliche Gesundheitsmanagement (inklusive Wissenstest), bevor es in die Spielerprobung geht. Daran wird sich eine ILIAS Übung in Form eines Lerntagebuchs zur Spielreflexion sowie die zweite Online-Befragung (Abschlussmessung) anschließen. Für inhaltliche bzw. technische Fragen werden die TN während der Testphase tutoriell betreut.

Bei der sich anschließenden Einführung in das Lernspiel wurde den Teilnehmenden das Vorgehen der  Registrierung sowie das Login erklärt, um mögliche Hürden während der Online-Phase, in der die Spieler das Spiel selbstständig spielen, zu vermeiden. Alle notwendigen Informationen zum Spiel und zu dessen Inhalten erhielten die Teilnehmenden als Begleitmaterial zum Workshop (Teilnehmerhandbuch und Bibliothekshandbuch). Da das  Lernspiel momentan als Prototyp vorliegt, wurden die Teilnehmenden noch auf mögliche Fehler im Spielablauf bzw. der grafischen Darstellung hingewiesen.

Am 15. November werden in einem halbtägigen Abschlussworkshop mittels Gruppendiskussion und Feedbackrunde eine Bewertung des Spiels und seiner Inhalte vorgenommen sowie auf spielerische Art und Weise ein Transfer des Gelernten auf den eigenen Pflegebetrieb angewendet.

 

Nachdem die erste Erprobung bei unserem Projektpartner TWSD abgeschlossen ist, startet der nächste Testdurchlauf bei der Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN Nds. Süd gGmbH in Göttingen.

Erprobt wird das Lernspiel durch Teilnehmer*innen (TN) im Rahmen des Weiter-bildungslehrgangs „Verantwortliche Pflegefachkraft“ nach § 132a SGB V und § 71 SGB XI.

Nach einem Auftaktworkshop am 18. Oktober 2018 durch das Projektteam schließt sich dann die Erprobung im Rahmen eines E-Learning-Tages (Onlinephase) am 29. Oktober 2018 an. Über das Lernmanagementsystem ILIAS erarbeiten sich die TN zunächst mittels eines Lernmoduls Grundlagen zum Betrieblichen Gesundheits-management (BGM) und schließen dieses durch einen Selbsttest zur Wissens-überprüfung ab. Danach steht die Erprobung des Lernspiels im Mittelpunkt. Diese wird durch ein Lerntagebuch in Form einer ILIAS Übung abgeschlossen. Bei Fragen bzw. technischen Problemen während der Erprobung werden die TN tutoriell unterstützt.

Mitte November wird dann ein Abschlussworkshop folgen, in dem es, neben einer Reflektion der Erprobung des Lernspiels, hauptsächlich um einen interaktiven, spielerischen Transfer der Lerninhalte aus dem Lernspiel „Stress-Rekord“ auf den eigenen Pflegebetrieb geht.

Begleitet wird die Erprobung durch eine Onlinebefragung der TN (Nullmessung bzw. Abschlussbefragung) zur Wirksamkeit des Spiels.

 

Am 4. und 5. Dezember 2018 findet die Arbeitsforschungstagung 2018 in Stuttgart statt, die einen Höhepunkt im Wissenschaftsjahr 2018 bildet und vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO ausgerichtet wird. Im „Wissenschaftsjahr 2018: Arbeitswelten der Zukunft“ geht es um Fragen, wie sich Arbeit in Zukunft verändert und welche Rolle Forschung und Wissenschaft bei der Gestaltung dieser neuen Arbeitswelten spielen.

Ziel ist es aufzuzeigen, wie der digitale Veränderungsprozess in dem Sinne beeinflusst werden kann, dass die digitale Vernetzung nicht den Menschen lenkt, sondern umgekehrt dieser die Möglichkeiten der digitalen Vernetzung nutzt und gestaltet. Dabei geht es um die Auswirkungen technischer Innovationen sowie um ökonomische und soziale Einflüsse neuer Technologien. Mehr Informationen finden Sie hier.

An den beiden Konferenztagen finden jeweils acht parallel stattfindende Workshops zu übergeordneten Themenfeldern statt, in denen sich die aktuellen Förderschwerpunkte des BMBF präsentieren. Das Projekt MEgA ist in der Session „Prävention in der Arbeit 4.0“ vertreten, die aufzeigt, welchen Anforderungen Unternehmen und Beschäftigte im digitalen Wandel gegenüberstehen und wie Lösungen für die Personal- und Organisationsentwicklung aussehen können. Im Rahmen dieser Session wird "Stress-Rekord" als Good-Practice-Beispiel vorgestellt und diskutiert.